Betriebswirtschaft (Bachelor)

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Die Betriebswirtschaftslehre (gebräuchliche Abkürzung BWL) ist ein Teilgebiet der Wirtschaftswissenschaften. Wie ihre Schwesterdisziplin, die Volkswirtschaftslehre, gründet die BWL auf der Tatsache, dass Güter grundsätzlich knapp sind und dementsprechend einen ökonomischen Umgang erfordern. Im Unterschied zur abstrakteren Volkswirtschaftslehre nimmt die Betriebswirtschaftslehre dabei die Perspektive von einzelnen Betrieben ein. Ziele sind dabei nicht nur die Beschreibung und Erklärung, sondern auch die konkrete Unterstützung der Entscheidungsprozesse in Unternehmungen.

Grundidee des Studiums

Das Bachelorstudium Betriebswirtschaft ist als eine breit angelegte, solide Grundausbildung im Gesamtfach konzipiert, ergänzt um punktuelle Vertiefungen zum Zwecke der Verfestigung grundlegender Fähigkeiten und Kenntnisse, sowie zur Vermittlung übergreifender Befähigungen. Dem Charakter des Bachelorstudiums Rechnung tragend, werden die Vermittlung anwendungsorientierter und praktischer Kompetenzen und die Vermittlung theoretischer wissenschaftlicher Kenntnisse als gleichrangige Ziele erachtet.

Gliederung des Studiums

Das Bachelorstudium Betriebswirtschaft erstreckt sich über sechs Semester und umfasst 180 ECTS-Anrechnungspunkte; es gliedert sich in die Studieneingangsphase und das Vertiefungsstudium.

Modul A: SOWI-Basismodul

Modul B: Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre

Modul C: Vorbereitende Module 1

Modul D: Vorbereitende Module 2

Modul E: Betriebswirtschaftslehre - Vertiefung

Modul F: Betriebswirtschaftslehre - Praxisdialog

Modul G: Spezielle Betriebswirtschaftslehre

Modul H: Volkswirtschaftslehre

Modul I: Wirtschaftssprache

Modul J: Recht

Modul K: Ergänzungsfach

Bachelorarbeit

Freie Wahlfächer

Qualifikationsprofil

Ein Grundverständnis der Rahmenbedingungen einzelwirtschaftlichen Handelns, das sie in die Lage versetzt, kompetent mit Spezialistinnen/Spezialisten der entsprechenden Felder zu kooperieren und bei ihren eigenen Entscheidungen den Maßstab des common good zu berücksichtigen.

Fähigkeit, das Handwerkszeug der Disziplin auf unterschiedliche Aufgabenstellungen anzuwenden.

Fähigkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten im Sinne eines unvoreingenommenen, methodisch strengen Herangehens an Problemlösungen.

Sozialkompetenz und interkulturelle Kompetenz: Lösungen im Organisationskontext und im Beziehungskontext von Märkten sind immer nur umsetzbar, wenn sie von Menschen akzeptiert und getragen werden. Führungskräften und qualifizierten Spezialistinnen und Spezialisten kommt vor allem die Aufgabe zu, Interessen unterschiedlicher Stakeholder zu koordinieren.

Lernfähigkeit auf Basis einer soliden Kenntnis der Grundlagen des Faches. Wegen der raschen Abfolge von am Markt nachgefragten Sachkompetenzen kommt es hier darauf an, die Grundannahmen, Methoden und Argumentationsmuster der Disziplin zu vermitteln und die Bereitschaft zu stimulieren, sich auf dieser Basis lebenslang neue Erkenntnisse zu erwerben.

Fähigkeit, ethische Positionen zu erkennen, zu argumentieren und zu beziehen.

Sprachkompetenz: Da in der Welt der Wirtschaft Englisch dominiert, wird in Wirtschaftsenglisch neben der einschlägigen Konversationskompetenz auch die Sprachperfektion angestrebt.

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